Am 21. Oktober 2025 fand bei der IHK Darmstadt der Tag der Prozessdigitalisierung statt.
Rund 200 mittelständische Unternehmensentscheider nutzten die Veranstaltung, um sich über praxisnahe Ansätze zur Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen zu informieren.
SAC war als Fachreferent vertreten und stellte eine Lösung zum automatisierten User Management vor.
Automatisierung beginnt mit Standardisierung
Im Zentrum des Vortrags stand eine zentrale Erkenntnis:
„Einfach mal mit der Automatisierung starten!“
Automatisierung ist kein isoliertes Technologieprojekt. Sie setzt klare, strukturierte und wiederholbare Prozesse voraus.
Gerade im Bereich des User Lifecycle Managements zeigt sich, wie groß das Potenzial ist und wie häufig Abläufe historisch gewachsen, individuell gehandhabt und manuell gesteuert werden.
Anhand eines Praxisbeispiels wurde aufgezeigt, wie sich typische IT-Tasks systematisch automatisieren lassen:
Durch standardisierte Workflows werden manuelle Eingriffe reduziert, Durchlaufzeiten verkürzt und Transparenz geschaffen. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über Berechtigungsstrukturen jederzeit gewährleistet.
Schauen Sie sich den Vortrag an:
Konkreter Einstieg: Mini-Workshops mit Power Automate
Parallel zum Bühnenvortrag zeigten SAC-Automatisierungsexperten in kompakten Mini-Workshops, wie Unternehmen mit Microsoft Power Automate einen pragmatischen Einstieg in die Automatisierung finden können.
Im Fokus standen einfache, wiederkehrende Abläufe, die in vielen Organisationen noch manuell abgewickelt werden, etwa:
Die Workshops verdeutlichten, dass Automatisierung nicht zwingend mit komplexen Transformationsprojekten beginnt. Entscheidend ist das Verständnis für Prozesslogik, Abhängigkeiten und Standardisierung – die technische Umsetzung folgt daraus konsequent.
Wiederkehrende IT-Tasks und Geschäftsprozesse strategisch denken
Die Gespräche mit Teilnehmern zeigten deutlich: Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Wachsende Systemlandschaften, steigende Compliance-Anforderungen und zunehmende Dynamik in Organisationen erhöhen den Druck auf IT-Abteilungen.
Automatisiertes User Management ist dabei häufig ein sinnvoller Ausgangspunkt. Es betrifft nahezu jedes Unternehmen, ist klar abgrenzbar und bietet messbare Effizienz- und Qualitätsgewinne.
Der Beitrag auf dem Tag der Prozessdigitalisierung machte deutlich, dass erfolgreiche Automatisierung weniger von einzelnen Tools abhängt, sondern von einem strukturierten Vorgehen: Prozesse analysieren, standardisieren, automatisieren und kontinuierlich weiterentwickeln.
Mit dem Austausch auf Fachveranstaltungen wie dieser wird sichtbar, wie sich technisches Know-how, Prozessverständnis und Praxiserfahrung verbinden lassen, um nachhaltige Lösungen für wiederkehrende IT- und Geschäftsprozesse zu schaffen.
Die Workshops verdeutlichten, dass Automatisierung nicht zwingend mit komplexen Transformationsprojekten beginnt. Entscheidend ist das Verständnis für Prozesslogik, Abhängigkeiten und Standardisierung – die technische Umsetzung folgt daraus konsequent.
