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Ich durfte kürzlich bei Olaf Kaiser im Podcast zu Gast sein. Olaf ist einer der bekanntesten Coaches in der Systemhausbranche, und wir haben uns intensiv über die Zukunft unserer Branche unterhalten.

Worum ging es?

Das Geschäftsmodell des klassischen Systemhauses steht unter massivem Veränderungsdruck. Ich habe im Gespräch meine Einschätzung geteilt, wo die größten Umbrüche kommen und was das für uns als SAC konkret bedeutet.

Ein paar der Themen, die wir besprochen haben:
Wir bewegen uns von reinen Sprachmodellen hin zu sogenannten „Large Action Models“, die eigenständig Tickets bearbeiten und Probleme lösen. Das wird den 1st- und 2nd-Level-Support grundlegend verändern.

Ich bin überzeugt, dass die Branche nur ein Zeitfenster von etwa 12 Monaten hat, um sich neu zu erfinden. Wer jetzt nicht in Forschung und neue Servicemodelle investiert, verpasst den Anschluss. Das betrifft auch die Frage, wie ein mittelständisches Systemhaus diesen Umbau finanziert, während die bisherigen Umsatzbringer wegbrechen.

Wir haben außerdem über die längerfristige Perspektive gesprochen: Wie sieht IT-Service in einer Welt aus, in der klassische Endgeräte durch Wearables oder Implantate ersetzt werden? Und welche Rolle spielen Themen wie Energieeffizienz und biologisches Kapital, wenn die KI-Infrastrukturkosten explodieren?

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Der Artikel ist von

Thorsten Podzimek

Thorsten Podzimek ist Geschäftsführer der SAC GmbH und verantwortet die strategische sowie operative Unternehmensentwicklung in Darmstadt.

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